Projektvorstellung: Auskleidung eines 50 Hektar großen Bergbauteichs zur Einhaltung von Umweltauflagen

2026/04/30 08:51

Einführung
Großflächige Bergbaubetriebe erzeugen erhebliche Mengen an Abwasser, Schlamm und Oberflächenabfluss, die sicher aufgefangen werden müssen. Wenn ein 20 Hektar großer Abbauteich umweltgerecht saniert werden muss, steht viel auf dem Spiel. Leckagen, Versickerung oder strukturelle Schäden können zu Grundwasserverschmutzung, Bußgeldern und Protesten der Anwohner führen. Dieses Projekt zeigt detailliert, wie ein Bergbauunternehmen einen 20 Hektar großen Teich mithilfe modernster künstlicher Abdichtungstechnologien effektiv abgedichtet hat. Die Lösung erfüllt nicht nur strenge Umweltauflagen, sondern verbessert auch die Langzeitstabilität. Wichtige Faktoren für den Einsatz von Geokunststoffen im Straßenbau sind die Erschließung von Zufahrtsstraßen, die Verwendung von Geokunststoffen und Geotextilien zur Erdverstärkung an Hängen sowie die Auskleidung von Teichen mit HDPE als wichtigste Barriere. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie diese integrierte Strategie ökologische und betriebliche Vorteile bietet.

Projektvorstellung: Auskleidung eines 50 Hektar großen Bergbauteichs zur Einhaltung von Umweltauflagen


Projekthintergrund: Die Notwendigkeit eines sicheren Bergbauteichs
Das in einem Gebiet mit starken saisonalen Regenfällen und porösem Untergrund gelegene Abbaugebiet betrieb einen 20 Hektar großen Absetzbecken für Abraum und Wasserrecycling. Im Laufe der Zeit zeigten sich an der bestehenden Tonschicht Anzeichen von Rissbildung und erhöhter Durchlässigkeit. Die örtlichen Umweltbehörden ordneten daher den Einsatz einer neuen Auskleidungsmaschine an, um ein Eindringen von Metallen und Schwebstoffen in den darunterliegenden Grundwasserleiter zu verhindern. Die ursprünglich festgelegte Stilllegungsfrist war sehr kurz, und die enorme Größe des Beckenbodens stellte erhebliche logistische Herausforderungen dar.

Das Ingenieurteam prüfte zahlreiche Auskleidungsoptionen. Eine Tonverdichtung schied aufgrund unzureichender Tonvorkommen in der Umgebung und des hohen Wassergehalts im Boden aus. Eine Betonauskleidung war zu teuer und neigte aufgrund von Setzungsunterschieden zu Rissen. Der Wunsch nach einer flexiblen künstlichen Geokunststoffdichtungsbahn bestand daher. Unter den verschiedenen Optionen erwies sich HDPE-Auskleidung für Teiche aufgrund ihrer chemischen Beständigkeit, geringen Durchlässigkeit und UV-Stabilität als die zuverlässigste. Die Aufgabe erforderte jedoch mehr als nur eine Auskleidung – sie verlangte eine komplette Eindämmungsanlage mit integriertem Zugang zu Straßen, Hangstabilisierung und Leckageerkennung.


Herausforderungen bei der Einhaltung von Umweltvorschriften
Die Einhaltung der Vorschriften erforderte die Montage strenger regulatorischer Standards hinsichtlich der maximal zulässigen Sickerwasserrate, einer langlebigen Abdeckung, die Frost-Tau-Wechseln standhält, und der Leckageerkennung zwischen Haupt- und Nebenbarrieren. Darüber hinaus mussten die Dämme des Teichs und die Zufahrtsstraßen im Inneren dem Schwerlastverkehr standhalten, ohne die Teichfolie zu beschädigen. Die einzigartigen Erdwälle waren instabil und wiesen Anzeichen von Erosion und flachen Erdrutschen auf. Jede auf solchen Oberflächen verlegte Teichfolie wäre schwer zu durchstechen und ungleichmäßiger Belastung ausgesetzt.

Um diese Hindernisse zu überwinden, wurde ein Verbundverfahren angewendet, das einen verdichteten Tonuntergrund, eine redundante Geokunststoff-Tondichtungsbahn (GCL) und eine strukturierte HDPE-Geomembran als vorderste Barriere umfasste. Zwei Randprobleme erforderten sofortige Aufmerksamkeit. Erstens musste die Zufahrt zu den Straßen entlang des Teichumfangs verstärkt werden, um Spurrillen zu vermeiden, die die Dichtungsbahn beschädigen könnten. Zweitens erforderten die steilen Innenhänge des Teichs eine Bodenstabilisierung vor dem Verlegen der Dichtungsbahn. Hier kommt die Geokunststoffdichtungsbahn im Straßenbau zum Einsatz – nicht als Auskleidung, sondern als Trenn- und Verstärkungsschicht unter den Schotterstraßen. Gleichzeitig werden Geokunststoffdichtungsbahnen und Geotextilien zur Erdverstärkung verwendet, um die Böschungen zu verstärken und so die langfristige Stabilität des gesamten Teichbauwerks zu gewährleisten.


Projektbeispiel: Auskleidung eines 50 Hektar großen Bergbauteichs zur Einhaltung der Umweltvorschriften


Die Lösung: Integriertes Auskleidungs- und Verstärkungssystem
Das Projekt wurde ursprünglich in vier miteinander verbundenen Phasen durchgeführt: Baustellenvorbereitung, Hangstabilisierung, Einbau der Hauptdichtungsbahn und abschließende Abdichtung. Eine wichtige Neuerung war die gleichzeitige Nutzung von drei Geokunststofffunktionen: Barriere, Trennung und Verstärkung.

Im Zuge der Vorbereitungen für das Gelände wurde der bestehende Teich trockengelegt und sämtliche Ablagerungen, scharfkantige Steine ​​und Wurzeln entfernt. Ein sauberer Untergrund wurde anschließend stark verdichtet. Danach wurde eine Geotextilmatte über die gesamte Fläche von 50 Acres (ca. 20 Hektar) verlegt, um die nachfolgende Teichfolie vor Beschädigungen zu schützen. Zur Hangsicherung wiesen die Uferböschungen des Teiches ein durchschnittliches Gefälle von 2:1 auf. Um Bodenbewegungen zu verhindern, installierten die Ingenieure ein System aus Geokunststoffdichtungsbahnen und Geotextilien zur Hangsicherung. Eine strukturierte Geokunststoffdichtungsbahn wurde in horizontalen Streifen abwechselnd mit hochfesten Geogittern verlegt und mit einem schützenden Geotextil abgedeckt. Dieser Verbund wirkte neben dem invasiven Bohren wie ein Bodenverankerungssystem. Er erhöhte die Sicherheit gegen Abrutschen erheblich und übertraf die vorgegebenen Baunormen deutlich.

Die Hauptauskleidung bestand aus HDPE-Geomembranplatten, die vor Ort mittels Zweispur-Thermoschweißen verschweißt wurden. Alle Nähte wurden mittels Vakuum- und Funkenprüfung geprüft. Der flache Bereich auf der Rückseite erhielt eine großflächige HDPE-Auskleidung für Teiche, während an Hängen strukturierte Bahnen zur Verbesserung der Reibung mit dem darüberliegenden Erdreich eingesetzt wurden. Unterhalb der HDPE-Auskleidung wurde eine Leckageerkennungsschicht aus Geonetz verlegt und an ein Pumpensumpfsystem angeschlossen. Dadurch konnten selbst geringfügige Sickerwassermengen aufgefangen und überwacht werden, was die Einhaltung der Vorschriften für abwasserfreie Gewässer belegte.

Um die Zufahrt für den Straßenbau zu ermöglichen, wurden die Randstraßen schließlich mit einem speziellen Verfahren neu gebaut. Anstatt große Mengen Kies auszuheben und anzuliefern, verlegte der Bauunternehmer ein biaxiales Geogitter, das durch eine Geokunststoffdichtungsbahn hindurch sichtbar war, und schützte es anschließend mit Schotter. Diese Geokunststoffdichtungsbahn verhinderte, dass tragfähiger Untergrund in die Tragschicht gepumpt wurde, was andernfalls zu Spurrinnen geführt hätte. Die Geokunststoffdichtungsbahn diente zudem als Feuchtigkeitssperre und hielt den Straßenunterbau auch bei Starkregen trocken und sicher. Als Folge davon blieben die Zufahrtsstraßen während des gesamten Bauvorhabens zeitweise befahrbar und dienten weiterhin für Inspektionen von Freizeitfahrzeugen.



Projektvorstellung: Auskleidung eines 50 Hektar großen Bergbauteichs zur Einhaltung von Umweltauflagen


Installationsprozess: Sicherstellung der Integrität
Die Abdichtung einer 20 Hektar großen Fläche ist logistisch eine anspruchsvolle Aufgabe. Über 200.000 Meter rechteckige Geokunststoffdichtungsbahn wurden als Rollen angeliefert. Ein 20-köpfiges Montageteam arbeitete im Zweischichtbetrieb mit automatischen Schweißmaschinen, die Temperatur- und Spannungsdaten für jede Naht erfassten. Die Qualitätssicherung umfasste die Entnahme von Negativnahtproben in regelmäßigen Abständen und deren Prüfung in einem Labor. Nach dem Einbau der Dichtungsbahn wurde die Umgebung kontinuierlich auf elektrische Leckagen überprüft. Eine externe Inspektion bestätigte, dass alle Geokunststoffdichtungsbahnen und Geotextilien zur Hangbefestigung falten- und spannungsfrei waren.

Eine zentrale Aufgabe war die Abdichtung der tiefen Mittelzone des Teichs, die selbst nach dem Abpumpen feucht blieb. Hierfür wurde ein schwimmendes Folienverfahren angewendet: Die HDPE-Folie wurde von einem Pontonboot aus eingesetzt, mit Sandsäcken beschwert und anschließend von spezialisierten Tauchern unter Wasser verschweißt. Dies bewies die Vielseitigkeit von HDPE-Folien für Teiche – das Material kann trotz der erforderlichen Eigenschaften auch unter Wasser verlegt werden.


Integration von Geokunststoffen im Straßenbau
Während das Hauptaugenmerk auf der Teichfolie lag, war die Zufahrt zu den Straßen für die langfristige Instandhaltung ebenso wichtig. Die ursprünglichen unbefestigten Straßen verwandelten sich nach jedem Regen in losen Schlamm, wodurch Lieferwagen ins Rutschen gerieten und den Teichdamm beschädigten. Die Lösung bestand in einem dreischichtigen Straßenaufbau: einem verdichteten Untergrund mit einem Dränage-Geokomposit im unteren Bereich, einer dünnen Geokunststoffdichtungsbahn in der Mitte und einer dicken Schicht aus verdichtetem Schottergemisch darüber. Die Geokunststoffdichtungsbahn wurde an den Rändern überlappt und abgedichtet, um das Eindringen von Wasser von unten zu verhindern. Diese Geokunststoffdichtungsbahn wird in Straßenbauprojekten häufig übersehen, obwohl sie den kapillaren Aufwärtsdruck und Frosthebungen deutlich reduziert. Zusätzlich schützt sie die Straße vor Chemikalienaustritten, die bei Bergbauarbeiten auftreten können. Die Ergebnisse waren unmittelbar: Nach sechs Monaten intensiver Nutzung keine Spurrillenbildung und deutlich gesunkene Straßeninstandhaltungskosten. Dieser Fall zeigt, dass Geokunststoffdichtungsbahnen im Straßenbau nicht nur für Deponien oder Teiche geeignet sind – sie stellen eine sinnvolle Lösung für die Infrastruktur im Bergbau dar.


Projektvorstellung: Auskleidung eines 50 Hektar großen Bergbauteichs zur Einhaltung von Umweltauflagen


Rolle von Geomembranen und Geotextilien zur Erdverstärkung
Die Hanglagen des 20 Hektar großen Teichs stellten das größte geotechnische Risiko dar. Ohne Verstärkung hätte das Gewicht der Teichfolie und der Deckschicht wahrscheinlich zu einem tiefgreifenden Erdrutsch geführt. Das Ingenieurteam entwarf daher eine verstärkte Hangbefestigung mit abwechselnden Lagen aus Geotextilien und Geokunststoffdichtungsbahnen. Ein hochfestes, gewebtes Geotextil wurde in regelmäßigen vertikalen Abständen verlegt, um die Hangfläche gewickelt und in einem Graben am Hangkamm verankert. Auf jede Geotextillage wurde eine strukturierte Geokunststoffdichtungsbahn aufgebracht, um die Zugfestigkeit zu erhöhen und als hydraulische Barriere zu dienen. Das Haus zwischen den Schichten war einst mit verdichtetem, vor Ort aufgebrachtem Erdreich gefüllt.

Diese kombinierte Konstruktion aus Geokunststoffdichtungsbahnen und Geotextilien zur Erdverstärkung erhöhte die Widerstandsfähigkeit des Hangs gegenüber inneren und äußeren Versagensarten. Ausziehversuche bestätigten eine Verankerungsfähigkeit, die die üblichen Anforderungen übertrifft. Darüber hinaus verhinderte die Geokunststoffdichtungsbahn das Eindringen von Regenwasser in die verstärkte Zone, wodurch der Boden aufgeweicht und die Reibung verringert worden wäre. Der Hang hat nun zwei Regenzeiten ohne Anzeichen von Verformung überstanden.

Vorteile von HDPE-Auskleidungen für Teiche
Die wichtigste Abdichtungsschicht – die HDPE-Geomembran – erwies sich als äußerst vorteilhaft. Ihre werkseitig gemessene Durchlässigkeit ist außergewöhnlich niedrig und übertrifft die gesetzlichen Anforderungen deutlich. Auf dem 20 Hektar großen Teich bedeutet dies selbst bei hohem Wasserdruck eine vernachlässigbare Versickerung. Ein weiterer Vorteil ist die Chemikalienbeständigkeit, da das Wasser in Tagebauteichen häufig einen niedrigen pH-Wert oder hohe Metallkonzentrationen aufweist. HDPE ist beständig gegen Schwefelsäure, Cyanid und die meisten Lösungsmittel. Die HDPE-Auskleidung der Teiche zeigte nach monatelanger Einwirkung von Baustellenwasser keine Veränderung der Zugfestigkeit. Die Teichfolie ist während der gesamten Absenkungsphase unbedeckt. Das HDPE enthält jedoch Ruß für eine hervorragende UV-Beständigkeit. Beschleunigte Alterungstests ergaben eine Lebensdauer von über fünfzig Jahren. HDPE kann sich zudem vor dem Reißen deutlich dehnen, wodurch die Folie kleinere Setzungen des Untergrunds ausgleichen kann, ohne zu reißen – ein häufiges Versagensmuster bei Beton- oder Tonfolien. Der Besitzer schätzte außerdem die einfache Reparatur: Ein kleines Loch, beispielsweise durch ein heruntergefallenes Gerät, konnte mithilfe eines Extrusionsschweißgeräts schnell repariert werden, ohne dass Ausgrabungen oder Betonarbeiten erforderlich waren. Insgesamt erwies sich die Auskleidung von Teichen mit HDPE als die kostengünstigste und zuverlässigste Lösung für dieses groß angelegte Umweltauflagenprojekt.

Erreichen der Umweltkonformität
Nach der Installation wurde der Teich einer strengen Dichtigkeitsprüfung unterzogen. Die Leckageerkennungsschicht zwischen der vorderen und der hinteren Begrenzung wurde einmalig mit Luft unter Druck gesetzt; ein Druckabfall hätte auf ein Leck hingewiesen. Das Gerät blieb konstant und wies keinerlei Lecks auf. Grundwassermessstellen rund um den Teich wurden ein Jahr lang vierteljährlich beprobt, und die Ergebnisse bestätigten keine Beeinträchtigung der ursprünglichen Wasserqualität. Die örtliche Umweltbehörde erteilte eine langfristige Genehmigungsverlängerung und lobte den fortschrittlichen Einsatz von Bewehrung und Wegeauskleidung. Das Projekt erreichte eine Sickerwasserbelastung weit unterhalb des gesetzlichen Grenzwerts, eine Hangstabilität, die die Anforderungen deutlich übertraf, eine ausreichende Tragfähigkeit der Zufahrtsstraße für schwere Bergbaufahrzeuge und keine meldepflichtigen Umwelteinflüsse. Darüber hinaus setzte das Projekt einen neuen internen Standard für das Bergbauunternehmen. Alle zukünftigen Teiche mit einer Fläche von mehr als vier Hektar (10 Acres) müssen nun nach dem gleichen dreischichtigen Verfahren errichtet werden: Geokunststoffdichtungsbahnen im Straßenbau für die Zufahrt, Geokunststoffdichtungsbahnen und Geotextilien zur Erdverstärkung der Hänge sowie eine HDPE-Auskleidung für die Teiche als primäre Barriere.


Projektvorstellung: Auskleidung eines 50 Hektar großen Bergbauteichs zur Einhaltung von Umweltauflagen


Abschluss
Die Auskleidung eines 20 Hektar großen Tagebauteichs zur Einhaltung von Umweltauflagen ist ein komplexes, aber machbares Ziel. Dieses Beispiel beweist, dass mit der richtigen Kombination von Geokunststoffen selbst schwierige Standorte mit instabilen Hängen und hohem Grundwasserspiegel sicher und vorschriftsgemäß gestaltet werden können. Der Einsatz von Geokunststoffdichtungsbahnen im Straßenbau sicherte die Zufahrt zu den Straßen, Geokunststoffdichtungsbahnen und Geotextilien zur Bodenverstärkung stabilisierten die Hänge, und die HDPE-Auskleidung für die Teiche bildete eine wasserundurchlässige Barriere. Für Bergbauunternehmen, Umweltingenieure und Aufsichtsbehörden bietet dieser Fall ein nachahmenswertes Modell. Bei der Planung Ihres nächsten Teichauskleidungsprojekts sollten Sie bedenken: Die Auskleidung ist nur ein Teil der Lösung. Verstärkung und Infrastruktur müssen gleichermaßen berücksichtigt werden. Investiert man in ein komplettes System, wird die Einhaltung der Vorschriften von selbst kommen.



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