HDPE-Verbundgeomembran
1. Überlegene Undurchlässigkeit:Die dichte HDPE-Folienstruktur verhindert effektiv das Durchsickern von Wasser, Gas und Chemikalien mit einem Permeabilitätskoeffizienten von nur 1×10⁻¹² cm/s.
2. Erhöhte Haltbarkeit:Widersteht UV-Strahlung, Alterung, Korrosion (Säure/Lauge/Salz) und mikrobieller Zersetzung und gewährleistet so eine langfristige Leistungsfähigkeit (Lebensdauer bis zu 50+ Jahre in geschützten Umgebungen).
3. Hohe mechanische Festigkeit:Die Geotextil-Verbundschicht verbessert die Zug-, Reiß- und Durchstoßfestigkeit und passt sich Bodensetzungen und Baulasten an.
4. Einfache Konstruktion:Leicht, flexibel und schweißbar (mittels thermischer Verschmelzung), ermöglicht es eine effiziente Installation vor Ort mit dichten, auslaufsicheren Verbindungen.
5. Kosteneffektiv:Vereint Undurchlässigkeit und Verstärkungsfunktionen in einem Material, wodurch sich die Materialarten und die Baukosten reduzieren.
Produkteinführung:
HDPE-Verbundgeomembranen (Polyethylen hoher Dichte) sind Hochleistungs-Geokunststoffe, die speziell für anspruchsvolle Anwendungen in den Bereichen Wasserundurchlässigkeit, Bewehrung und Schutz im Tiefbau und Umweltbau entwickelt wurden. Sie bestehen aus mehreren Schichten, typischerweise einer HDPE-Kernschicht, die mit einer oder zwei Geotextilschichten (Polypropylen- oder Polyester-Vliesstoff oder Geotextilgewebe) durch moderne thermische Laminierung, Heißpressen oder Vernadelung verbunden ist. Diese integrierte Struktur vereint die Vorteile der einzelnen Komponenten und ergibt ein Material, das einlagige Geomembranen oder Geotextilien in seiner Gesamtleistung übertrifft.
Die Kernfolie aus HDPE wird aus hochreinem HDPE-Harz mit UV-Schutz, Alterungsschutz und Antioxidantien hergestellt und gewährleistet so eine ausgezeichnete chemische Stabilität und langfristige Witterungsbeständigkeit. Die Dicke der HDPE-Folie ist von 0,2 mm bis 3,0 mm individuell anpassbar, während die Geotextilschicht (ein- oder doppelseitig) ein Flächengewicht von 100 g/m² bis 600 g/m² aufweist und somit eine präzise Anpassung an die spezifischen Anforderungen verschiedener Projekte ermöglicht. Das Verbundmaterial verfügt über eine glatte oder strukturierte Oberfläche (die strukturierte Variante verbessert die Reibung mit dem Boden und anderen Materialien) und ist äußerst flexibel. Dadurch passt es sich unebenen Bodenoberflächen an und gleicht leichte Bodensetzungen ohne Rissbildung aus.
Zu den wichtigsten physikalischen und mechanischen Eigenschaften der HDPE-Verbundgeomembran gehören: Zugfestigkeit ≥ 15 kN/m (je nach Spezifikation), Bruchdehnung ≥ 400 %, Durchstoßfestigkeit ≥ 300 N und ein Durchlässigkeitskoeffizient von nur 1 × 10⁻¹² cm/s, der internationale Normen wie ISO 10818 und GB/T 17643 erfüllt oder übertrifft.
Kernleistungsmerkmale
Ausgezeichnete Dichtigkeit:Die HDPE-Membran selbst weist eine extrem niedrige Durchlässigkeit (nahezu null) auf, und die Verbundstruktur verhindert zusätzlich das Austreten von Flüssigkeiten, wodurch sie sich für Projekte zur Verhinderung des Austretens von Flüssigkeiten (wie z. B. Stauseen und Deponien) eignet.
Hohe Festigkeit und Haltbarkeit:Hohe Zugfestigkeit (≥15 MPa), reißfest, durchstoßfest und beständig gegen Setzungen und äußere Einwirkungen. Hohe Alterungsbeständigkeit, beständig gegen UV-Strahlung, hohe und niedrige Temperaturen (-70 °C bis +70 °C), mit einer Lebensdauer von über 50 Jahren.
Hervorragende chemische Stabilität:Beständig gegen die Korrosion durch Säuren, Laugen, Salzlösungen und organische Lösungsmittel, geeignet für komplexe Umgebungen wie chemische Verschmutzungsstandorte und Absetzbecken.
Baukomfort:Das Material ist flexibel, passt sich unebenem Gelände an und lässt sich auf verschiedene Weise verbinden (Heißschweißen, Kleben). Die Schweißnahtfestigkeit beträgt über 80 % der Festigkeit des Basismaterials. Es ist leicht (1000–3000 g/m²) und ermöglicht einen effizienten Transport und eine problemlose Verlegung.
Produktparameter:
Projekt |
Metrik | ||||||||
| Nennbruchfestigkeit/(kN/m) | 5 | 7.5 | 10 | 12 | 14 | 16 | 18 | 20 | |
| 1 | Längs- und Querbruchfestigkeit (kN/m) ≥ | 5 | 7.5 | 10 | 12 | 14 | 16 | 18 | 20 |
| 2 | Längs- und Querfestigkeit, entsprechende Dehnung/% | 30~100 | |||||||
| 3 | CBR-Durchdringungsfestigkeit (maximal) /kN ≥ | 1.1 | 1.5 | 1.9 | 2.2 | 2.5 | 2.8 | 3 | 3.2 |
| 4 | Längs- und Querreißfestigkeit /kN ≥ | 0.15 | 0.25 | 0.32 | 0.4 | 0.48 | 0.56 | 0.62 | 0.7 |
| 5 | Schälfestigkeit (N/cm)> | 6 | |||||||
| 6 | Vertikaler Permeabilitätskoeffizient/(cm/s) | Gemäß den Vorgaben der Konstruktion oder des Vertrags | |||||||
| 7 | Breitenabweichung /% | -1 | |||||||
| Projekt | Filmdicke /mm | ||||||||
| 0.2 | 0.3 | 0.4 | 0.5 | 0.6 | 0.7 | 0.8 | 1 | ||
| Beständig gegen statischen Wasserdruck /MPa ≥ | Ein Tuch, eine Membran | 0.4 | 0.5 | 0.6 | 0.8 | 1 | 1.2 | 1.4 | 1.6 |
| Zwei Stoffstücke und ein Film | 0.5 | 0.6 | 0.8 | 1 | 1.2 | 1.4 | 1.6 | 1.8 | |
| Hinweis: Liegt die Filmdicke zwischen benachbarten Spezifikationen in der Tabelle, wird der entsprechende Bewertungsindex durch lineare Interpolation berechnet; liegt sie außerhalb des Bereichs in der Tabelle, wird der Bewertungsindex durch Verhandlung zwischen Lieferant und Abnehmer festgelegt. | |||||||||
Produktanwendungen:
1. Umweltschutztechnik
• Deponien: Wird als Hauptmaterial für die wasserundurchlässige Abdichtung und Abdeckung von Hausmülldeponien, Sondermülldeponien und Industrieabfalldeponien verwendet. Es hält Sickerwasser (die giftige und schädliche Flüssigkeit, die bei der Zersetzung von Abfällen entsteht) wirksam zurück und verhindert dessen Versickerung in Grundwasser und Boden, wodurch die umliegende Umwelt geschützt wird. Die Verbundstruktur sorgt für Verstärkung und Durchstoßfestigkeit und verhindert Beschädigungen durch scharfkantige Abfallpartikel.
• Abwasserbehandlung: Wird in den Auskleidungen von Klärteichen, Oxidationsgräben und Schlammbecken eingesetzt. Es verhindert das Versickern von Abwasser und Schlamm, gewährleistet die Effizienz der Abwasserbehandlung und vermeidet eine sekundäre Grundwasserverschmutzung.
• Sanierung kontaminierter Standorte: Wird als Barriereschicht bei der Sanierung kontaminierter Böden und Grundwasser eingesetzt, um die Ausbreitung von Schadstoffen zu verhindern und die Behandlung kontaminierter Medien zu erleichtern.
2. Wasserschutz und Wasserbau
• Stauseen & Teiche: Wird als wasserundurchlässige Auskleidung für Stauseen, kleine Teiche und Wasserspeichertanks verwendet, um Wasserverluste durch Versickerung zu reduzieren und die Speicherkapazität zu verbessern. Es eignet sich besonders für aride und semiaride Regionen, in denen Wassereinsparung von entscheidender Bedeutung ist.
• Kanäle & Bewässerungssysteme: Anwendung findet das Material bei der Auskleidung von Bewässerungskanälen, Wasserüberleitungskanälen und Gräben. Es reduziert die Wasserversickerung (der Versickerungsverlust kann im Vergleich zu nicht ausgekleideten Kanälen um mehr als 90 % verringert werden), verbessert die Wassernutzungseffizienz und senkt die Kosten von Wasserumleitungsprojekten.
• Dämme und Böschungen: Es dient als Sickerwasserschutzschicht in Erd- und Steindämmen, zum Hangschutz von Böschungen und zur Verstärkung alter Dämme gegen Sickerwasser. Es reduziert den Sickerwasserdruck, verhindert das Ausspülen von Fundamenten und erhöht die Stabilität und Sicherheit von Dämmen und Böschungen.
• Küsten- und Flussbau: Anwendung findet es bei Küstenbefestigungen, Uferschutzmaßnahmen und Wattflächengewinnungsprojekten. Es widersteht der Erosion durch Wellen und Strömungen, schützt die Uferböschung und verhindert Bodenerosion.
3. Bergbauindustrie
• Absetzbecken für Bergbauabfälle: Wird als undurchlässige Auskleidung für Absetzbecken von Metallerzrückständen (wie z. B. Eisenerz-, Kupfererz- und Golderzrückständen) verwendet. Es verhindert das Eindringen von schwermetallhaltigem Abwasser in das Grundwasser und schützt so die Umwelt in Bergbaugebieten.
• Haufenlaugungsbecken: Wird zur Auskleidung von Haufenlaugungsbecken für die Metallerzaufbereitung eingesetzt. Es ist korrosionsbeständig gegenüber sauren Laugungslösungen (wie z. B. Schwefelsäurelösungen) und verhindert das Austreten von Lauge, wodurch die Effizienz der Haufenlaugung gewährleistet und Umweltverschmutzung vermieden wird.
• Kohlebergbau-Abraumhalden: Wird als Dichtungs- und undurchlässiges Material in Kohlebergbau-Abraumhalden (verlassenen Abbaugebieten) verwendet, um das Eindringen von Grundwasser und die Ausbreitung schädlicher Gase (wie Methan) zu verhindern.
4. Agrartechnik
• Bewässerung & wassersparende Landwirtschaft: Wird als Auskleidung für landwirtschaftliche Bewässerungsteiche, Tropfbewässerungssysteme und als Feuchtigkeitsspeicherschicht in Gewächshäusern verwendet. Es reduziert die Wasserversickerung, verbessert die Wassernutzungseffizienz und fördert eine wassersparende Landwirtschaft.
• Aquakultur: Die Auskleidung dient zur Abdichtung von Fischteichen, Garnelenteichen und anderen Aquakulturteichen. Sie verhindert Wasserversickerung, hält den Wasserstand stabil und schützt den Boden vor Verunreinigungen. Die glatte Oberfläche erleichtert zudem die Teichreinigung und reduziert das Wachstum von Algen und Bakterien.
5. Infrastruktur und andere Bereiche
• Landgewinnung: Wird zur Abdichtung von gewonnenem Land (z. B. Küstenlandgewinnung und Sanierung von Industriebrachen) eingesetzt, um das Eindringen von Salzwasser zu verhindern und die Bodenqualität zu verbessern.
• U-Bahn- und Tunnelbau: Wird als wasserdichte Schicht in U-Bahn-, Straßen- und Unterwassertunneln eingesetzt. Es bietet zuverlässige Wasserdichtigkeit und widersteht dem Grundwasserdruck.
• Dachgärten & Landschaftsbau: Wird als wasserdichte und undurchlässige Schicht in Dachgärten, künstlichen Seen und Landschaftsteichen eingesetzt. Es verhindert das Eindringen von Wasser in die Gebäudestruktur und schützt das Dach vor Schäden.
• Abwasserbehandlungsanlagen: Wird in den Auskleidungen von anaeroben Teichen, Belüftungsteichen und Schlammentwässerungsbereichen eingesetzt, um die Eindämmung von Abwasser und Schlamm zu gewährleisten und Umweltverschmutzung zu verhindern.
Zusammenfassung





