Wabenförmiges Geotextil

1. Hohe strukturelle Stabilität:Die wabenförmige 3D-Struktur fixiert die Bodenpartikel, verbessert die Gleit- und Verformungsbeständigkeit des Untergrunds/Hangs, verhindert Setzungen und eignet sich für weiche Bodenfundamente und steile Hänge.

2. Effiziente Entwässerung und Filtration:Gleichmäßig miteinander verbundene wabenförmige Poren leiten das Bodenwasser schnell ab, verhindern den Verlust von feinem Boden, vermeiden Verstopfungen der Drainage und gewährleisten eine langfristige Drainage.

3. Gute Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigungen:Hergestellt aus hochfesten synthetischen Materialien, UV- und säure-/alkalibeständig; die Wabenstruktur verteilt Stöße, reduziert den Verschleiß und verlängert die Lebensdauer des Projekts.


Produktdetails

Produkteinführung


I. Grundlegende Eigenschaften


Wabenförmiges Geotextil ist ein geosynthetisches Material, das aus hochmolekularen synthetischen Substraten (Success) hergestellt wird.Das Material wird aus Polypropylen und Polyester hergestellt und durch spezielle Formverfahren mit einer wabenartigen, dreidimensionalen Gitterstruktur gefertigt. Charakteristisch für die Morphologie sind die regelmäßig angeordneten hexagonalen oder polygonalen Wabenelemente, die miteinander verbunden sind und eine zusammenhängende, dreidimensionale Porenstruktur bilden. Das Flächengewicht liegt üblicherweise zwischen 100 und 500 g/m², und die Dicke kann je nach Anwendungsfall zwischen 2 und 15 mm variiert werden. Das Substrat selbst ist beständig gegen UV-Strahlung, Säure- und Laugenkorrosion (pH-Wert 3–11) sowie mikrobielle Erosion. Durch die gezielte Strukturierung werden die mechanischen Eigenschaften verbessert. Die Zugfestigkeit in Längs- und Querrichtung erreicht in der Regel 15–80 kN/m und erfüllt damit die grundlegenden Festigkeitsanforderungen verschiedener Projekte.


Wabenförmiges Geotextil


II. Kernfunktionen


  • Bodenstabilisierung und Verformungsbeständigkeit: Die wabenförmigen Elemente fixieren Bodenpartikel und begrenzen so deren seitliche Verschiebung. Gleichzeitig verteilen sie äußere Lasten (wie z. B. Fahrzeugrollen und Erosionskräfte durch Regenwasser), um Setzungen und Rutschungen des Untergrunds und der Hänge zu reduzieren. Insbesondere bei weichen Baugründen oder steilen Hangprojekten kann die Stabilität des Bauwerks deutlich verbessert werden.


  • Effiziente Drainage und Filtration: Die miteinander verbundenen wabenförmigen Poren bilden natürliche Drainagekanäle, die angesammeltes Wasser im Boden schnell ableiten und den Porenwasserdruck reduzieren. Gleichzeitig ist die Porengröße präzise so ausgelegt, dass der Verlust feiner Bodenpartikel durch den Wasserfluss verhindert wird. Dadurch wird ein Verstopfen der Drainagekanäle vermieden und eine Synergie von Drainage und Filtration erreicht.


  • Struktureller Schutz und Isolation: Bei der Verlegung zwischen tragenden Schichten im Ingenieurbau (z. B. zwischen Untergrund und Zwischenschicht oder zwischen Rohrleitungen und Hinterfüllmaterial) isoliert es Füllstoffe unterschiedlicher Korngröße und verhindert so strukturelle Schäden durch Materialvermischung. Darüber hinaus dämpft es äußere Einwirkungen und schützt empfindliche Bauteile wie darunterliegende Geokunststoffdichtungsbahnen und Rohrleitungen vor Beschädigungen durch scharfe Gegenstände.


Wabenförmiges Geotextil


III. Hauptmerkmale


  • Leistungsvorteile durch die Struktur: Im Gegensatz zur einlagigen Struktur flacher Geotextilien ermöglicht die dreidimensionale Wabenstruktur eine um 30–50 % höhere Zug- und Reißfestigkeit bei gleichem Gewicht. Zudem verteilt sie Spannungen effizienter und verhindert so Schäden durch lokale Überbeanspruchung.


  • Hervorragender Baukomfort und Wirtschaftlichkeit: Das Material ist leicht und lässt sich flexibel an die Projektabmessungen anpassen. Seine Verlegeeffizienz ist 20–30 % höher als die herkömmlicher Geokunststoffe, wodurch sich die Bauzeit verkürzt. Gleichzeitig reduziert die Wabenstruktur den Verbrauch herkömmlicher Füllstoffe (wie Sand und Kies) um ca. 15–25 %, was die Rohstoff- und Transportkosten des Projekts senkt.

  • Gute ökologische Verträglichkeit: Die verwendeten hochmolekularen Materialien setzen keine toxischen oder schädlichen Substanzen frei, und die wabenförmigen Poren bieten Pflanzenwurzeln ausreichend Wachstumsraum. In Bereichen wie der Hangbegrünung und der ökologischen Flussregulierung vereint das System technische Funktionen mit den Erfordernissen der ökologischen Wiederherstellung und entspricht damit dem Umweltschutzkonzept moderner Ingenieurskunst.



Wabenförmiges Geotextil


Produktparameter


 Projekt

Metrik

Nennfestigkeit/(kN/m)

6

9

12

18

24

30

36

48

54

1

Längs- und Querzugfestigkeit / (kN/m) ≥          

6

9

12

18

24

30

36

48

54

2

Maximale Dehnung bei maximaler Belastung in Längs- und Querrichtung /%

30~80

3

CBR-Durchdringungsfestigkeit (kN) ≥

0.9

1.6

1.9

2.9

3.9

5.3

6.4

7.9

8.5

4

Längs- und Querreißfestigkeit /kN

0.15

0.22

0.29

0.43

0.57

0.71

0.83

1.1

1.25

5

Äquivalente Apertur O,90 (O,95)/mm

0,05 bis 0,30

6

Vertikaler Permeabilitätskoeffizient/(cm/s)

K× (10⁻¹~10⁻), wobei K=1,0~9,9

7

Breitenabweichungsrate /% ≥                             

-0.5

8

Flächenmassenabweichungsrate /% ≥                 

-5

9

Dickenabweichungsrate /% ≥                         

-10

10

Variationskoeffizient der Dicke (CV)/% ≤                   

10

11

Dynamische Perforation

Durchmesser des Einstichlochs/mm ≤

37

33

27

20

17

14

11

9

7

12

Bruchfestigkeit in Längs- und Querrichtung (Greifmethode)/kN   ≥        

0.3

0.5

0.7

1.1

1.4

1.9

2.4

3

3.5

13

UV-Beständigkeit (Xenon-Bogenlampen-Methode)

Erhaltungsrate der Längs- und Querfestigkeit in % ≥

70

14

Ultraviolettbeständigkeit (Fluoreszenz-UV-Lampenmethode)

Längs- und Querfestigkeitsbeibehaltungsrate % ≥

80


Produktanwendung


Im Bau von Verkehrsinfrastruktur dient es als Kernmaterial zur Verbesserung der Stabilität von Untergründen und Böschungen. Im Straßenbau können die Wabenelemente, wenn sie zwischen dem Untergrund weicher Böden und der Dämpfungsschicht verlegt werden, Bodenpartikel fixieren, die Lasten von Fahrzeugbewegungen verteilen und Setzungen sowie Rissbildung im Untergrund reduzieren. Es eignet sich besonders für weiche Bodenabschnitte von Autobahnen und Landstraßen. Im Eisenbahnbau kann es, an Gleisböschungen oder beidseitig des Untergrunds eingesetzt, der durch Regenwasser verursachten Bodenerosion entgegenwirken und gleichzeitig durch effiziente Entwässerung das Risiko von Grundwasseransammlungen im Untergrund verringern, wodurch die Gleisebenheit gewährleistet wird. Beim Bau von Flughafenlandebahnen kann es, zwischen Tragschicht und Fundament verlegt, die Tragfähigkeit des Fundaments erhöhen, die hochfrequenten Stöße von Flugzeugstarts und -landungen abfedern, Risse in der Tragschicht reduzieren und die Lebensdauer der Landebahn verlängern.


Im Wasserbau und in Projekten der maritimen Verkehrswirtschaft kann die Witterungsbeständigkeit und Drainageleistung des Materials zentrale Herausforderungen im wasserwirtschaftlichen Ingenieurwesen bewältigen. Bei der Regulierung von Flüssen und Kanälen verhindert es, verlegt an Flussböschungen oder im Kanalgrund, nicht nur Bodenerosion durch Wasserausspülung und schützt das Ökosystem des Flusses, sondern leitet auch angesammeltes Wasser schnell durch die wabenförmige Porenstruktur ab, verhindert Sickerwasser und verbessert die Wasserdurchflussrate landwirtschaftlicher Bewässerungskanäle. Bei der Verstärkung von Deichen und Hochwasserschutzdämmen, verlegt auf der Oberfläche oder im Inneren des Dammkörpers in Kombination mit Geokunststoffen, erhöht es die Gleitsicherheit des Damms, unterstützt die Ableitung von Sickerwasser, reduziert den Porenwasserdruck und beugt Hangrutschungen vor. Bei Hafen- und Kaianlagenprojekten kann es, wenn es in Fundamenten für Werften oder in Wellenbrecherpolsterschichten eingesetzt wird, Füllstoffe unterschiedlicher Korngrößen wie Sand, Kies und Schluff isolieren, ungleichmäßige Setzungen des Fundaments vermeiden, die Ableitung von Regenwasser oder Meerwasser beschleunigen und ein Aufweichen des Fundaments verhindern.


Wabenförmiges Geotextil


Im Tiefbau und Hochbau dient es hauptsächlich der Isolierung, Stabilisierung und Entwässerung. Bei der Baugrundsanierung weicher Böden werden nach dem Verlegen des Wabengeotextils Sand-Kies-Dämmschichten hinterfüllt. Dies verhindert das Eindringen weicher Bodenpartikel in die Dämmschicht, erhöht deren Tragfähigkeit und reduziert Setzungen der Gebäudestruktur, beispielsweise von Wohnanlagen und großen Fabriken. Bei unterirdischen Projekten (wie Tiefgaragen und Kellern) bildet es, über der Dachabdichtung verlegt, in Kombination mit Drainage-Konvexmatten einen effizienten Entwässerungskanal. Dieser leitet Regen- und Sickerwasser schnell ab und schützt die Abdichtung vor Schäden durch dauerhaften Wasserdruck. Beim Bau von Stadtgrünanlagen und Parkwegen verhindert es, zwischen Tragschicht und Boden verlegt, Bodenhebungen, erhält die Ebenheit des Weges und ermöglicht gleichzeitig die Versickerung von Regenwasser. So werden sowohl technische als auch ökologische Aspekte berücksichtigt. Im kommunalen Rohrleitungsbau kann das Verlegen von Material um die Rohre herum beim Verfüllen der Gräben für Abwasser- und Wasserversorgungsrohre den Verfüllboden von den Rohren isolieren, verhindern, dass scharfe Bodenpartikel die Außenwände der Rohre zerkratzen, und die durch Bodensetzungen verursachte Druckverformung der Rohre reduzieren.


In ökologischen Sanierungsprojekten trägt das Material aufgrund seiner Umweltfreundlichkeit und Stabilität zum Schutz der Ökosysteme bei. Bei der ökologischen Sanierung von Tagebauhängen fixiert es, auf der Hangoberfläche verlegt, den Oberboden, beugt Bodenerosion durch Regenwasser vor und bietet gleichzeitig Pflanzenwurzeln durch seine wabenförmige Porenstruktur Halt und Wachstumsraum. In Kombination mit der Aussaat von Grassamen oder der Anpflanzung von Vegetation beschleunigt es die Begrünung des Hangs. Beim Bau künstlicher Feuchtgebiete isoliert es, zwischen dem Substrat (z. B. Sand, Kies und Erde) und dem darunterliegenden Boden verlegt, verschiedene Substratschichten, erhält die Stabilität der hydrologischen Struktur des Feuchtgebiets und beeinträchtigt nicht die normale Infiltration und den Wasseraustausch. So werden die Wasserreinigungs- und ökologischen Lebensraumfunktionen des Feuchtgebiets gewährleistet. Bei der Abdichtung und Begrünung von Mülldeponien trägt es, auf den Deponiehängen verlegt, nicht nur zur Schadstoffisolierung bei, sondern fixiert auch den Boden. Dies schafft die Grundlage für die nachfolgende Vegetationssanierung und reduziert die Auswirkungen der Deponien auf die umliegende Ökologie.


Wabenförmiges Geotextil


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Waben-Geotextilien dank ihrer zentralen Vorteile – der dreidimensionalen Struktur, die vielfältige Funktionen ermöglicht – durch die Synergieeffekte stabiler Bodenverankerung, effizienter Drainage sowie Isolierung und Schutz nicht nur gängige Probleme des traditionellen Ingenieurbaus wie Setzungen, Bodenerosion und mangelhafte Entwässerung in den vier Kernbereichen Verkehr, Wasserwirtschaft, Kommunalverwaltung und Ökologie lösen, sondern auch in ökologischen Szenarien ein Gleichgewicht zwischen technischer Leistungsfähigkeit und Umweltschutz schaffen. Sie haben sich zu einem Schlüsselmaterial im modernen Ingenieurbau entwickelt, um die Projektqualität zu verbessern, die Instandhaltungskosten zu senken und den Umweltschutz zu unterstützen. Mit der Weiterentwicklung der Ingenieurtechnologie werden sich ihre Anwendungsbereiche auf Zukunftsfelder wie den Bau von Schwammstädten und den Schutz unterirdischer Versorgungskorridore ausweiten und so ein noch größeres Anwendungspotenzial erschließen.

 

 

 

 




Hinterlassen Sie Ihre Nachrichten

Verwandte Produkte

x

Beliebte Produkte

x
x